Soziales, Einkommen, Bildung

Warum kümmern sich die Selbstständigen seit geraumer Zeit verstärkt um soziale Themen?

Wir, die einstigen Mitgründer der Sozialdemokratie in Deutschland, halten es nach der Industrialisierung des 20. Jahrhunderts im Zeitalter der Digitalisierung des 21. Jahrhunderts für enorm wichtig, dass Arbeitnehmer*innen und Selbstständige ein sozial abgesichertes Berufsleben, einen auskömmlichen Ruhestand und eine gerechtere Steuerverteilung zurückerhalten. Weiterhin ist es ein erklärtes Ziel dieser Arbeitsgruppe, Kommunen von Sozialleistungen signifikant zu entlasten. Dabei steht die Finanzierung für dringend benötigten Fachkräftenachwuchs durch bessere Bildungs- und Betreuungsstrukturen nach möglichen Entlastungen der Kommunen ganz oben auf der Agenda.

Und, damit Gewerbesteuern nicht noch weiter ansteigen müssen, sondern wieder sinken können.

Zitat des Gruppenleiters Sven Matterne

„Wir wollen ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe bei Einkommen, Gesundheit und Renten um den Kapitalismus herum lenken, ohne ihn dabei aufhalten oder gar bekämpfen zu wollen.“

Wie kam die Arbeitsgruppe „Soziales“ zustande?

Nach seinem Besuch im August 2018 zur Grundrente im BMAS-Berlin (Bundesministerium für Arbeit) nahm der Leiter der AG, Sven Matterne, über die AGS Herne mit dem Landesvorstand der AGS-NRW Kontakt auf.

Die Selbstständigen, die schließlich die Mitbegründer dieser Partei waren, sollten sich in seinen Augen nicht mehr nur wirtschaftlichem zuwenden, sondern auch dem sozialen Gefüge zur Rente im Sinne der eigenen Angestellten Arbeitnehmer*innen. Aufgrund von weiteren Nachfragen bezüglich einer möglichen Gestaltung der zukünftigen Rente im 21. Jahrhundert wurde ein gesamtes Rentenkonzept von mehreren Genossen, Sozialökonomen, Rentenberatern und Fachexperten aufgearbeitet

 

Seitdem wurde dieses Rentenkonzept, bekannt unter der „Rente 2.0“, nicht nur innerhalb von Nordrheinwestfalen in Regionalveranstaltungen der AGS verbreitet, sondern auch in viele andere Landesvorstände der AGS.

 

 

 

Eine persönliche Übergabe des Rentenkonzeptes an den Bundesminister für Arbeit Hubertus Heil, inklusive den Inhalten zur neuen Grundrente, fand dann im November 2019 auf dem Debattencamp #DC der SPD in Berlin statt.

Bei dieser Betrachtung des Sozialsystems fand man heraus, dass dieser Staat eine vollständige Sozialstaatsreform benötigen würde, wenn man Menschen im 21. Jahrhundert nicht nur vor Altersarmut, sondern auch vor Armut schützen möchte.

 

Daraufhin entstand bis Juni 2020 ein komplettes Sozialstaatskonzept, was noch im Oktober 2020 an den Parteivorstand der SPD herangetragen werden soll.

Download des Sozialsattskonzeptes 2030 als pdf

(Rechtsklick/ Ziel speichern unter)

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Der_neue_Sozialstaat__Fachundfinanzierungskonzepte